Jenseitskontakte in der Kirche


Spiritualismus – die Religion mit den Jenseitskontakten

 

Die jenseitige Kommunikation mit lieben Verstorbenen ist so alt wie die Menschheit – durch alle Epochen und alle Ethnien wurde mit den Ahnen kommuniziert. Der moderne Spiritualismus, wie er heute praktiziert wird, hielt 1848 seinen Einzug, und nahm während der beiden Weltkriege an Popularität zu.

Statue auf Friedhof

Der Spiritualismus ist eine Religion, die – wie die meisten großen Weltreligionen – die Anwesenheit einer Quelle, Schöpferkraft (Gott) anerkennt.

Der größte Unterschied bei den Spiritualisten ist die Tatsache, dass bei jedem Gottesdienst ein Jenseitsmedium anwesend ist, das den Hinterbliebenen Botschaften von den lieben Verstorbenen in der geistigen Welt übermittelt. Die sogenannten „Verstorbenen“ werden Kommunikatoren genannt. Denn, wäre wirklich jemand verstorben, wäre die Kommunikation nicht möglich.

Beweise für das Leben nach dem Leben durch die übermittelten Details erhält der Angehörige die Gewissheit, dass die Persönlichkeit den physischen Tod überlebt und dass der geliebte Mensch nun körperlos existiert, sowie weiterhin am Leben der Angehörigen im Diesseits teilnimmt.

In England gibt es über 2000 spiritualistische Kirchen, 350 davon innerhalb der Spiritualists‘ National Union (die SNU ist die weltweit größte spiritualistische Vereinigung). Die SNU wurde im Jahre 1901 als Religion anerkannt.

Wie in jeder anderen Religion auch, finden Bestattungen, Taufen sowie Eheschließungen statt. Es gibt weibliche und männliche Pastoren, die diese Zeremonien durchführen.

Wie sieht eine spiritualistische Kirche von innen aus?

Die meisten spiritualistischen Kirchen ähneln unseren protestantischen Kirchen, ohne viel Pomp.


Kirche am AFC

Die Kirche am Arthur-Findlay-College ist eine der größten spiritualistischen Kirchen

Kirche AFC

Sanctuary am Arthur-Findlay-College von außen

Das College ist das bekannteste Bildungsinstitut weltweit, das medial veranlagte Menschen zu Jenseitsmedien ausbildet.
 

 

 

Der Spiritualismus hat 7 Prinzipien, die keine bindenden Regeln darstellen, sondern jeden dazu ermutigen, die eigenen Philosophie daraus zu entwickeln.

1. Die Vaterschaft Gottes
2. Die brüderliche Gemeinschaft aller Menschen
3. Die Gemeinschaft der Geister und das Wirken der Engel
4. Die fortwährende Existenz der menschlichen Seele
5. Persönliche Verantwortung
6. Ausgleich und Vergeltung für alle auf Erden begangenen guten und schlechten Taten
7. Ewiger Fortschritt, offen für jede menschliche Seele