Warum gibt es an jeder Ecke ein Jenseitsmedium?


Ganz einfach — die geistige Welt braucht eine große Auswahl an guten Medien!

Heute scheint es so zu sein, als gäbe es an jeder Ecke ein Jenseitsmedium — ist das wirklich so?

Der Schein trügt nicht, auch in Deutschland gibt es mittlerweile sehr viele Jenseitmedien, die erfolgreich Jenseitskontakte herstellen.

 

„Der Bedarf an Euch wird steigen — wir brauchen mehr von Euch!“

Anfang des Jahres 2020 (wenige Monate vor Ausbruch der Pandemie) wurde mir diese Antwort in Trance gegeben, ich konnte jedoch nicht verstehen, warum „mehr Menschen sterben sollten“, also warum der Bedarf steigen würde.

Wir alle haben geliebte Menschen in der geistigen Welt, die in den letzten Monaten gestorben sind. Entweder an der Pandemie selbst, oder daran, dass notwendige Operationen verschoben worden sind.

Natürlich war sich die geistige Welt gewahr, was in naher Zukunft passieren würde. So ist auch die aktuelle Pandemie-Lage für die geistige Welt keine Überraschung. Selbstverständlich muss es mehr Jenseitsmedien geben, um alle Verstorbenen-Botschaften übermitteln zu können.

Die Hoch-Zeit des Mediumismus (Kontakte zu Verstorbenen) und der Medialität war besonders im ersten und zweiten Weltkrieg zu beobachten. Auch der Bürgerkrieg der Vereinigten Staaten brachte z.B. das Medium Nettie Colburn Maynard hervor.

Medium_Nettie_Maynard_1841-1892

 Sie war das Trance-Medium für Abraham Lincoln.

Es muss vorangestellt werden, dass jeder Mensch Kontakt mit sogenannten Toten aufnehmen kann. Es ist niemand „tot — wir alle geben lediglich unseren Körper, unseren Avatar ab.

Es ist keine seltene Gabe, die nur hier und dort vergeben wurde. In Ausbildungen zum Jenseitsmedium wird z.B. vor allem die Abrufbarkeit der Fähigkeit erlernt. Diese Abrufbarkeit wird nötig, wenn in einer spiritualistischer Kirche Jenseitsbotschaften übermittelt werden sollen.

Ein Angehöriger, der in sehr tief in der Trauer steckt, kann in diesem Momenten selber leider keine Botschaften seiner Verstorbenen empfangen. Es ist so, als sein eine falsche Radio-Frequenz eingestellt.

Wenn Sie Radio Hamburg hören möchten, aber die Sendefrequenz von Klassik-Radio gewählt haben, ist der Empfang von Radio Hamburg unmöglich — weil diese Traurigkeit die Schwingung nachteilig beeinflusst.

Anders bei einem professionellem Jenseitsmedium: Das Medium weint selber in der Sitzung nicht mit — egal wie sehr der Hinterbliebene auch weinen mag. Dies muss so sein, damit das Medium ein freier und sauberer Kanal für den Verstorbenen bleibt.

Entsprechend stabil ist die Übermittlung von jenseitigen Kontakten und Botschaften.

Meistens ist es sogar so, dass der Verstorbene in einer traurigen Stimmungslage während der private Einzelsitzung dem Medium lustige Situationen vermitteln — damit auch der Hinterbliebene mitlachen kann.

Daher wird in Sitzungen sehr viel gelacht. Das ist die Schwingung, in der die geistige Welt am liebsten verweilt und arbeiten möchten.

Steht ein Jenseitsmedium in Konkurrenz zu anderen Jenseitsmedien?

Nein, dazu gibt es keinen Grund.

Zum einen fürchten Jenseitsmedien generell keine Konkurrenz — in englischen Kirchen arbeiten viele verschiedene Medien im Gottesdienst neben einander auf der Bühne. Wir alle arbeiten im Namen der geistigen Welt — und haben uns im Laufe unserer Entfaltung selbst spiritualisiert. Hierzu zählt z.B. die Annerkennung der Eigenverantwortung des eigenen Handelns. 

Außerdem gibt es, rein rechnerisch in einer Großstadt wie Hamburg gerade mal zwei Menschen die in Vollzeit als Jenseitsmedium arbeiten. Daraus ergibt sich die einfache Herleitung, dass es lange noch nicht genug Medien gibt, die für die Verstorbenen einen Jenseitskontakt herstellen können.

Meines Erachtens kann es niemals genug Medien geben, um allen Verstorbenen den Kontakt zu den Hinterbliebenen zu ermöglichen.

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