Wie alles begann


— oder,

wie kann ein Skeptiker zum Jenseitsmedium werden?

Melanies erster Jenseitskontakt trug sich völlig spontan und unverhofft zu. (Zu diesem Zeitpunkt war sie jedoch noch kein formell ausgebildetet Jenseitsmedium).

Die Mutter einer ehemaligen Arbeitskollegin sprach um 2 Uhr nachts zu ihr, da waren nur wenige Stunden nach ihrer eigenen Bestattung am Nachmittag.

Melanie und die Arbeitskollegen hatten vor 13 Jahren zuletzt gesprochen und Kontakt gehabt.  Melanie hatte keine Insider-Informationen, da beide sich lediglich flüchtig vom Faxgerät und vom Wasserspender kannten. 

Der Umstand, dass eine tote Person zu ihr spricht -- machte ihr damals mächtig Angst. 

 

Aber noch bevor sie den Gedanken zu Ende denken konnte, erhielt sie die Antwort, dass es ihr keine Angst machen müsse. Heute, nach jahrelanger Ausbildung im englischen Spiritualismus weiß Melanie, dass die geistige Welt so schnell dreht, und alles in Echtzeit passiert. 

Die verstorbenen Mutter der Arbeitskollegin bestand darauf, dass sie es auf keinen Fall als Hirngespinst abtuen möge. Sie nahm Melanie das Versprechen ab, dass sie ihre Tochter Bianca am nächsten Morgen kontaktieren würde. In diesem ersten Jenseitskontakt mit der Mutter erhielt Melanie sehr präzisen und verlässlichen Details. Unter anderem gab die Mutter den Namen Felix.  Wie sich im morgendlichen Telefonat mit Bianca herausstellte, war Felix der Name des Hunde-Babys, welches der Mutter als "Stimmungsaufheller"  an ihr Krankenbett gebracht wurde.
Auch die anderen Details konnte die Kollegin bestätigen. Für Melanie und die Arbeitskollegin war es eine bewusstseinserweiternde Erfahrung. Die Zäsur, die Melanies Leben in vor dem Jenseitkontakt und nach dem Jenseitskontakt aufteilte, führte sie nur wenige Wochen später zum Arthur Findlay College und für viele Jahre in das Herz des englischen Spiritualismus. Dort wurde sie fortan mehrjährig zum Jenseitsmedium für Podium und Bühne ausgebildet. 

 

Melanie wurde 2017 mit dem Tom Hibbs Award, und 2019 mit dem CSNU Award ausgezeichnet. Zuvor erhielt sie ihre Zulassung als Bühnenmedium der englischen Kirche.

Durch einen Jenseitskontakt zu wissen, dass es unsere lieben Verstorbenen gut geht, ist die kostbarste Erkenntnis, die der englische Spiritualismus zu bieten hat.