Physikalischer Mediumismus / Medialität


Phänomene als Zeugnisse der Authentizität

Beim physikalische Mediumismus kann die geistige Welt der Verstorbenen die Energie des Mediums und der anderen Anwesenden dazu nutzen, um Phänomene zu erzeugen, die von allen Anwesenden mit den physischen Sinnen zeitgleich wahrgenommen werden. Die anwesenden Personen können demnach ganz normale Menschen sein, eine sensitive Gabe wird nicht gebraucht, um diese Phänomene wahrzunehmen.

Diese Art des Mediumisums wurde besonders im 19. Jahrhundert durch verschiedene Personen erforscht, darunter bedeutende Wissenschaftler wie Sir Oliver Lodge, Sir William Fletcher Barrett, Vize-Admiral Usborne Moore und Sir William Crookes. Die Studien, die sie mit und an den Medien durchgeführten, haben sie von der Authentizität der Erscheinungen überzeugt.

Heutzutage arbeiten viele physikalischen Medien in absoluter Dunkelheit, was immer einen Raum des Zweifels lässt. Zu Beginn der Bewegung 1848 bis Mitte des 19. Jahrhunderts war dies nicht so, zu dieser Zeit wurde entweder in Rotlicht oder Tageslicht gearbeitet.  Ziel der physikalischen Medialität muss es sein, in ausreichender Beleuchtung zu arbeiten. Denn was nützen Phänomene, wenn die anwesenden Personen (Beisitzer) ihrer visuellen Sinne beraubt wurden -- und das ganze Phänomen nur hörbar, aber nicht sichtbar ist.