Physikalische Medialität


Phänomene als Zeugnisse der Authentizität

Bei der physikalische Medialität kann die geistige Person die Energie des Mediums und der anderen Anwesenden dazu nutzen, um Phänomene zu erzeugen, die von allen Anwesenden gleichermaßen wahrgenommen werden können.
Diese Art des Mediumisums wurde besonders im 19. Jahrhundert durch verschiedene Personen erforscht, darunter bedeutende Wissenschaftler wie Sir Oliver Lodge, Sir William Fletcher Barrett und Sir William Crookes. Die Experimente, die sie mit und an den Medien durchgeführten, haben sie von der Authentizität der Erscheinungen überzeugt.

Heutzutage arbeiten viele physikalischen Medien in absoluter Dunkelheit, was immer einen Raum des Zweifels lässt (zu Beginn der Bewegung 1848 bis Mitte des 19. Jahrhunderts war dies nicht so).  Ziel muss es sein, in ausreichender Beleuchtung zu arbeiten, denn was nützen Phänomene, wenn die Beisitzer ihrer visuellen Sinne beraubt wurden -- und das ganze Experiment schlussendlich nur ein Hörspiel war.

Die Porträts, die unter den Bang-Schwestern entstanden sind, wurde nicht im herkömmlichen Sinne gemalt.  Leider gibt es keine wirklich gute Übersetzung für "percipitated" im Deutschen, außer "herauskristallisieren", oder "sich niederschlagen". Im Prinzip haben sich diese Gemälde vor Publikum "selber gebildet", wenn die Bang-Schwestern als physikalische Medien anwesend waren. Meist wurden diese Veranstaltungen in Town Halls (Gemeinde-Hallen) vor einem 300 Personen starkem Publikum abgehalten.  Die pudrige Konsistenz lässt keinerlei Pinselstriche erkennen. Mit heutigen Maßstäben, würde man annehmen, sie wären mit einer digitalen Zeichen- oder Malsoftware entstanden, da diese auch keinerlei Pinselstriche aufweisen. Außerdem sind sie meist innerhalb nur weniger Minuten "niedergeschlagen".

 

Diese Porträts, die Verstorbene zeigen, hängen auf der ganzen Welt verteilt. Viele in öffentlichen Gebäuden wie z.B. Banken und Rathäusern. Es wird gesagt, die pudrige Konsistenz würde einfach von der Leinwand fallen, wenn es keinen liebenden Angehörigen mehr im Diesseits gibt, der die Verstorbenen beziehungsweise deren Porträt wertschätzen würde.