Wie alles begann


— oder,

wenn ein Skeptiker zum Jenseitsmedium wird

Mein erster Jenseits-Kontakt hat sich spontan zugetragen und kam äußerst unverhofft. Die Mutter einer ehemaligen Kollegin sprach um 2 Uhr nachts zu mir, also nur wenige Stunden nach ihrer eigenen Bestattung.

Es ist wichtig zu wissen, dass ich meine damalige Kollegin zuletzt vor 13 Jahren gesprochen hatte. Im Prinzip wusste ich also quasi gar nichts von ihr, da wir uns auch in dem Unternehmen nur sporadisch über den Weg gelaufen sind.

Die Tatsache, dass eine "tote Person" zu mir spricht, machte mir Angst.

Aber noch bevor ich den Gedanken zu Ende denken konnte, erhielt ich die Antwort, dass es mir keine Angst machen müsse. Heute weiß ich, dass die Geschwindigkeit der geistigen Welt enorm ist, und es keine Besonderheit darstellt, wenn bereits vor Vollendung der Frage geantwortet wird.

Weiterhin bestand sie darauf, dass ich unsere Unterhaltung am Morgen auf keinen Fall als Hirngespinst oder Traum abtun dürfe. Ich musste ihr mehrmals versprechen, dass ich ihre Tochter anrufen würde. Ich erklärte ihr, dass sie mir Beweise geben muss, damit mich ihre Tochter Bianca nicht für geisteskrank hält. Das tat sie auch mit sehr präzisen und verlässlichen Details. Unter anderem gab sie mir den Namen Felix an die Hand. Wie sich im morgendlichen Telefonat mit Bianca herausstellte, war Felix der Name des Hunde-Babys, das der Mutter als "Stimmungsaufheller"  an ihr Krankenbett getragen wurde.
Auch die anderen Details konnte meine Kollegin bestätigen. Für uns beide war das eine bewusstseinserweiternde Erfahrung. Ich kann für mich sagen, dass dieses Erlebnis mein Leben in zwei Abschnitte unterteilt,  In DAVOR und DANACH.  

Es war für mich von diesem Zeitpunkt an klar, die Toten sind gar nicht tot, zumindest nicht in der Art und Weise, wie es mir beigebracht wurde. Sie existieren vielmehr körperlos (in der jenseitig-geistigen Welt) weiter.
3 Wochen nach dieser Epiphanie nahm ich an einem Workshop am renommierten Arthur Findlay College in England teil. Hier habe ich gelernt, wie ein Jenseits-Kontakt nicht nur zufällig zustande kommt, sondern wie ich mein Bewusstsein zu jedem Zeitpunkt für einen jenseitigen Kommunikator öffnen kann.  Zum Beispiel bei Veranstaltungen, sogenannten Demonstrationen von Jenseitskontakten in englischen Kirchen oder bei Einzelsitzungen. In England wird die Übermittlung von Botschaften in Kirchen praktiziert. Dort gibt es über 2000 spiritualistische Kirchen. Bei der Spiritualists' Nation Union (SNU), mit fast 350 Kirchen, übermitteln tausende Medien erfolgreich Nachrichten aus der geistigen Welt, und machen so sehr viele Menschen glücklich.

Welche größere Heilung kann es geben, nicht nur zu glauben, sondern zu wissen, dass es den geliebten Menschen gut geht.

Die Heilung findet im Diesseits UND im Jenseits statt.

Leider denken viele Menschen im Diesseits, dass es sich nicht schickt, oder es den Verstorbenen sogar schaden könnte, wenn man den Kontakt sucht und herstellt. Dem ist nicht so! Stellen Sie sich doch vor, Sie fahren in Urlaub, ist es nicht Ihre erste Amtshandlung am Ankunftsort, zuhause anzurufen, damit die Angehörigen wissen, dass Sie gut angekommen sind?

Ebenso verhält es sich in der geistigen Welt, dem Jenseits.